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Sukzessionsliste

Die Sukzessionsliste

des

Hochkirchlichen Apostolats St.Ansgar

 

Die Weihesukzession der evangelisch-lutherischen Bischöfe des Hochkirchlichen Apostolats St. Ansgar läßt sich zurückverfolgen bis zu dem römisch-katholischen Bischof

SCIPIO REBIBA.

Kardinal Rebiba konsekriert am 12. März 1566

GIULIO ANTONIO SANTORIO.

Kardinal Santorio konsekriert am 7. September 1586

GIROLAMO BERNERIO.

Kardinal Bernerio konsekriert am 4. April 1604

GALEAZZO SANVITALE.

Erzbischof Sanvitale konsekriert am 2. Mai 1621

LUDOVICO LUDOVISI.

Kardinal Ludovisi konsekriert am 12. Juni 1622

LUIGI CAETANI.

Kardinal Caetani konsekriert am 7. Oktober 1630

GIOVANNI BATTISTA SCANNAROLO.

Dieser konsekriert am 24. Oktober 1655

ANTONIO BARBERINI.

Barberini war ein Neffe des Papstes Urban VIII.; im Jahr 1666 wird er zum Kardinal erhoben; im Jahr 1667 wird er Erzbischof von Reims.

Dieser konsekriert am 11. November 1668 in Paris in der Kirche der Sorbonne

CHARLES MAURICE LE TELLIER.

Dieser konsekriert am 21. September 1670 in der Kirche der Cordeliers in Pontoise

JACQUES BENIGNE BOSSUET .

Dieser konsekriert am 16. April 1673 in der Kirche der Chartreuse in Paris

JACQUES GOYON DE MATIGNON.

Dieser konsekriert am 19. Februar 1719 in Paris

DOMINIQUE VARLET.

Varlet war zum Nachfolger des römisch-katholischen Bischofs von Babylon (Persien) ausersehen, wird jedoch kurz nach seiner Weihe vom Papst seines Amtes enthoben. Dessenungeachtet weiht er vier Erzbischöfe von Utrecht und wird so zum Ursprung der von Rom unabhängigen Utrechter Kirche, die sich dann später mit anderen katholischen Bistümern, die sich nach dem ersten Vatikanischen Konzil für selbständig erklärt hatten, zur altkatholischen Kirche zusammenschließt.

Über die kirchengeschichtliche Dramatik der damaligen Vorgänge berichtet eine mariavitische Sukzessionsliste folgendes: Am Abend seines Konsekrationstages empfing Bischof Varlet Nachricht vom Tod des Bischofs von Babylon und seiner sofortigen Einsetzung als dessen Nachfolger. Während seiner Reisevorbereitung in Holland (er erwartete den Abgang des Schiffes) erteilte er in einigen Gemeinden der Bischof Jansenius ergebenen Katholiken die hl. Firmung. Das wurde dem Papst nach Rom berichtet, und auf seiner Reise in seine Diözese erreichte Bischof Varlet an der Küste von Portugal die Nachricht seiner Amtsenthebung durch den Papst. Bischof Varlet fuhr zurück nach Holland und lebte in der Abtei Rhijnwick der Kartäuser, wo er auch 1742 starb. Bischof Varlet weihte vier Erzbischöfe von Utrecht, jedoch starben drei Erzbischöfe ohne Antritt ihres hohen Amtes. Der vierte Erzbischof wurde von Bischof Dominikus M.Varlet am 17.10.1739 konsekriert.

Varlet konsekriert also am 17. Oktober 1739

PETRUS MEINDAERTS zum Erzbischof von Utrecht.

Dieser konsekriert am 11. Juli 1745

JOHANNES VAN STIPHOUT.

Dieser konsekriert am 7. Februar 1768

MICHAEL VAN NIEUWENHUIZEN.

Dieser konsekriert am 21. Juni 1778

JOHANNES ADRIEN BROEKMANN.

Dieser konsekriert am 5. Juli 1797

JOHANNES JACOBUS VAN RHIJN.

Dieser konsekriert am 7. November 1805

GIJSBERTUS CORNELIUS DE JONG.

Dieser konsekriert am 24. April 1814

WILLIBRORD VAN OS.

Dieser konsekriert am 25. April 1819

JOHANNES BON.

Dieser konsekriert am 13. November 1825

JOHANNES VAN SANTEN.

Dieser konsekriert am 17. Juli 1853

JOHANNES HEIJKAMP.

Dieser konsekriert am 11. August 1873

CASPARUS JOHANNES RINKEL.

Dieser konsekriert am 11. Mai 1892

GERARD GUL.

Dieser konsekriert am 28. April 1908 unter Assistenz der drei altkatholischen Bischöfe van Thiel (Haarlem/Holland), Spit (Deventer/Holland) und Demmel (Bonn/Deutschland) in der St. Gertrudis-Kathedrale zu Utrecht

ARNOLD HARRIS MATHEW

zum  altkatholischen  Bischof  für  England. Arnold Harris Mathew stammte aus altirischem Adel. Sein Vater war Offizier (III. Earl of Landaf). Er studierte anglikanische Theologie, promovierte, war dann römisch-katholischer, dann anglikanischer Priester. Im letzten Grunde immer katholisch, suchte er nach der rechten Kirchengestalt. So wurde er altkatholischer Bischof, nahm als solcher an mehreren Konsekrationen teil, beteiligte sich am Altkatholikenkongreß in Wien 1909. Als er jedoch unkatholisch-liberalistische Züge in dieser altkatholischen Kirche zu entdecken meinte, brach er 1911 diese Verbindung ab, benannte sein Bistum zunächst orthodox, dann jedoch altrömisch-katholisch. Der Name wurde beibehalten. Er ist heute in Großbritannien, USA und auch in Deutschland vertreten. Mathew weihte 13 Geistliche zu Bischöfen, darunter einen päpstlichen Hausprälaten und einen Apostolischen Protonotar. Nicht nur für seine eigene Kirche weihte er viele Priester. Er soll etwa 400 anglikanische Geistliche unter Verbleib in ihrer Kirche zu Priestern geweiht haben, um sie von ihren Weihegültigkeitszweifeln zu befreien. Sein Versuch einer Union mit Rom mißlang. Mit dem orthodoxen Erzbischof von Beirut kam eine Union zustande, die dann aber doch von dem Patriarchen von Antiochien bald rückgängig gemacht wurde. 65jährig ging Mathew  1917 in den Ruhestand, trat persönlich der römischen Kirche bei. Trotzdem vollzog er auch danach noch Weihen von Bischöfen zur Sicherung seines Werkes. Er starb 1919.

Dieser konsekriert am 29. Juni 1913  den österreichischen Fürsten

DE LANDAS BERGHES

zum Bischof, zunächst für Schottland, setzte ihn dann später für Amerika ein, wo er altrömisch-katholische Gemeinden gründete. Er war graduierterAkademiker der Universität Cambridge. 1916 zog er sich bereits in ein Augustinerkloster zurück, wo er 1920 im Frieden mit der Kirche Roms starb

Dieser konsekriert am 4. Oktober 1916

CARMEL HARRY CARFORA.

Der Italiener Carmel Harry Carfora war zuvor römisch-katholischer Priester, Doktor der Theologie und Philosophie der Universität Neapel. Carfora wurde der eigentliche Auferbauer der altrömisch-katholischen Kirche in den USA. Ihm unterstanden 27 Kirchen mit 15 000 Gliedern, ein theologisches Seminar in Chicago, mehrere Klöster, ein Haus für pensionierte Priester, mehrere Altersheime. Carfora starb 1958.

Dieser konsekriert am 6. Juni 1950

GEORG F. DAVIS

zum altrömisch-katholischen Bischof in den USA.

Dieser konsekriert am 1. September 1952 auf Weisung Carforas den Pfarrer und Religionslehrer

Dr. HANS HEUER

zum Bischof des Ordo Militiae Crucis Templi Jerusalem. Damit ging die ursprünglich römisch-katholische Weihelinie, dann altkatholische Linie von Utrecht, an einen deutschen Theologen und evangelisch-lutherischen Geistlichen.

Dieser konsekriert am 11. Dezember 1971 den Berufsschulpfarrer

KARL AUGUST HAHNE.

Dieser konsekriert am 27. November 1977 in der evangelischen Bleckkirche zu Gelsenkirchen unter Assistenz des hochkirchlichen Bischofs Prof. Dr. Dr. H. Echternach den Professor

HELMUT PAULUS TRAMNITZ.

Tramnitz war hauptberuflich Kirchenmusikprofessor, er hat aber immer zugleich eine starke Neigung zur Theologie gehabt. Schon im Kirchenkampf nahm er an der illegalen Theologenausbildung der Bekennenden Kirche teil. Auch später suchte und fand er Gelegenheit, sich theologisch fortzubilden. Die westfälische Landeskirche hat ihm am 19.12.1971 eine Einsegnung zum Pfarrdienst (Predigtdienst und Sakramentsverwaltung) zuteil werden lassen. Bischof Echternach hat ihn zum Priester geweiht.

Dieser konsekriert am 9. Oktober 1983 den evangelisch-lutherischen Pfarrer

Karsten Bürgener

Wenn Sie mehr Pastor K. Bürgener wissen wollen, klicken Sie bitte hier an.

Dieser konsekriert am 2. Februar 2004 den Leiter der Cottbusser "Kommunität St. Michael"

MATTHIAS NICHE

zum Weihbischof des Hochkirchlichen Apostolats St. Ansgar.


Eine besonders wichtige, interessante, allerdings nicht ganz unumstrittene Persönlichkeit in der obenstehenden Sukzessionsliste ist der Erzbischof Mathew, der Begründer der altkatholischen Kirche in England. Wenn Sie Sich mit seiner Vita befassen wollen, klicken Sie bitte hier an. 



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